
| Die Tour |
| THE TOUR WILL GO ON !
verlängert bis Ende Oktober !!!
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| KONTAKT |
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Aufgrund der teilweise sehr komlizierten Bedingungen in einzelnen Ländern können wir die Tourdaten hier schwer auf dem aktuellen Stand halten. Rückfragen bitte an die jeweiligen lokalen Kontaktadressen, für Deutschland an:
RebelRhythms
geplante Daten
...wie gesagt, ohne Garantie!
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supported by The Unregisterables Movement
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Der Rauch über den Trümmern der Twintowers von New York war kaum verzogen, als die Bush Administration bereits die Schuldigen für die Anschläge des 11. September präsentierte: Osama Bin Laden und seine Al Quaida. In politischer Hinsicht waren die Anschläge - trotz der vielen Opfer - ein Segen für die Hardliner der bis dahin eher blassen Bush- Regierung. Vor diesem Hintergrund liessen sich plötzlich Gesetzesverschärfungen durchsetzen, von denen Rumsfeld & Co bis dahin nicht zu träumen gewagt hätten. Doch die Welle der verschärften Repression machte nicht an den US- Grenzen halt. Speziell viele osteuropäische Regierungen, die nach dem Zusammenbruch des Ostblocks Anschluss an westliche Bündnisse suchten, versuchten sich durch besondere Radikalität bei der Durchsetzung von sogenannten Antiterror Gesetzen bei der letzten verbliebenen Großmacht USA anzubiedern.
In erster Linie zu nennen sind hier Slowenien und Moldawien, wo unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpung regelrechte Hetzjagden gegen oppositionelle jeglicher Coleur inszeniert und Teile der Verfassung ausser kraft gesetzt wurden. Andererseits haben beide Länder eine lange Tradition phantasievoller Widerstandsbewegungen, denen es in der Geschichte immer wieder gelang, mit Witz und Ironie, aber auch Entschlossenheit den Herrschenden ein Schnippchen zu schlagen. Traditionell bestehen enge Kontakte zwischen den Oppositionellen beider Länder.
So war es nur folgerichtig, dass im Sommer 2004 Künstler aus beiden Ländern daran gingen, ein Großprojekt zu planen: Die „Name The Real Terrorists“ - Tour - eine weltumspannende Tournee mit bissig-ironischer Anklage an die arschkriecherischen Regierungen auf 4 Kontinenten, die nebenbei den Terrorismushype zur Durchsetzung eigener Interessen im Innern der jeweiligen Länder nutzten. Sie - und diejenigen, die den Vorwand nutzten, um Kriege zu führen, sind die eigentlichen Terroristen - und das soll auf der Tour auch so benannt werden. Die Vermischung unterschiedlichster musikalischer Ausdrucksformen soll dabei den weltoffenen Anspruch der Aktion unterstreichen. Die Tour, die zunächst vom moldawischen DJ Vicek sowie der slowenischen Musik- und Performanegruppe Branko Drugovic Project geplant wurde, erhielt im Oktber 2004 Verstärkung von der in London operierenden internationalen Musikgruppe Orchestra LoNaKaTi. Die Tour startete am 11. März diesen Jahres - zum 1. Jahrestag der Anschläge von Madrid. Als erster Veranstaltungsort stand das baskische Bilbao auf der Tourliste. Der Ort wurde durchaus bewusst gewählt, hatte doch die damalige Regierung Aznar versucht, im Rahmen des Wahlkampfes die baskische ETA für die Anschläge verantwortlich zu machen. Von dort aus ging es weiter auf den amerikanischen und afrikanischen Kontinent.
Anfang Juli kam es in Kenia im Zusammenhang mit den Anschlägen von London zu vorgeschobenen Repressionsmaßnahmen gegen die Tour. Britische Behörden ermittelten gegen Mitglieder von LoNaKaTi im Zusammenhang mit Spaßguerilla Aktionen in der Londoner U-Bahn 2004. Der Versuch, hier eine Verbindung zu den jüngsten Terroranschlägen zu konstruieren, ist allerdings kläglich gescheitert. Dennoch: 3 Mitglieder des Orchesters wurden wegen angeblich gefälschter Pässe in ihre "Heimatländer" (u.a. Afghanistan) abgeschoben. Das Equipment der Tour wurde beschlagnahmt und über Wochen in den Asservatenkammern der kenianischen Polizei unter Verschluss gehalten. Derzeit ist es per Schiff unterwegs nach London, wo es Mitte des Monats erwartet wird. Dort arbeiten auch die verbliebenen Künstler von LoNaKaTi derzeit an einem Alternativprogramm. Geplanter Abschluss und Höhepunkt der Tour sollte eigentlich ein Konzert am 11. September in der afghanischen Hauptstadt Kabul sein. Aufgrund der besonderen Umstände hat sich die Tourplanung allerdings etwas verändert. Ab dem 24.8. , dem geplanten Termin für das Event in Jesenice, Moldawien, wird der ofizielle Tourplan wieder aufgenommen. Nach dem Konzert von Kabul sind noch einige Konzerte in Europa geplant, um zu zeigen, daß sich die Tour weder von Repressionen jeglicher Art noch von abstrusen Verschwörungstheorien, wie sie hauptsächlich von der antideutschen Szene produziert werden, aufhalten lässt. Für die BRD sind Auftritte zwischen dem 30.9 und 4.10 geplant. Interessierte VeranstalterInnen bitten wir über unseren E-Mailadresse Kontakt aufzunehmen - the tour must go on !!! |
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